Meine (bisherigen) Räder:
Begonnen hat es wie bei fast allen als Jugendtraum: ein eigenes Zehngang-Rennrad zu haben. Meins stammte von Puch und war rot lackiert. Danach kam die Moped- und kurz danach die Autozeit. Mit einem Rad zu fahren, dazu war dann keine Zeit mehr und auch keine echte Lust, da ein eigenes Auto zu haben und damit fahren zu können, viel mehr wert war.
Mitte der 1980er Jahre wurden einige Radrennen im Fernsehen übertragen, welche bei mir ein gewisses Interesse am Rennrad fahren weckten. Es wurde daher ein Rennrad angekauft. Es war ein Puch (hellblau, Rahmenschalthebel, Weinmann-Felgen) vergleichsweise sehr gut für meine damaligen Ambitionen. Es steht heute noch im Keller und wird mit mir alt werden.
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Danach investierte ich eigentlich etwas (zu) viele Schillinge in ein Olmo Scatto. Optisch sehr schön. Ein goldfarbener Rahmen, Campagnolo Chorus, Campagnolo-Laufräder und dazu die vielen silbern glänzenden Teile: Gekauft habe ich es in Salzburg in einer in Österreich mit vielen Filialen vertretenen Sporthandelskette. In der Nebensaison habe ich es als Vorjahresmodell gekauft (ca. öS 10.000,-- billiger ausgepreist als kurze Zeit vorher). Geliefert haben sie mir dann aber das aktuelle, neue Modell. Angefreundet habe ich mich mit diesem Rad nicht besonders. Es war für mich schwierig zu fahren und so kam es nach ca. 5.000 km in den Keller und wurde später dann verkauft. |
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Danach folgte eine Zeit mit Mountainbikes (Scott und KTM). Die Diskussionen um die Benutzung von Waldwegen ließen mir vorerst die Freude am Mountainbiken aber vergehen.
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Es folgte den Mountainbikes ein Fuji von einer Sporthandelskette. Shimano Ultegra dreifach (dreifach war gerade "Mode"), ein weiß-blau-roter Alurahmen und Ritchey-Teile ließen mich hoffen. |
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Die drei Kettenblätter waren letztlich eine Investition, welche ich mir sparen hätte können. Das kleine Kettenblatt wurde, obwohl im hügeligen Voralpenland wohnhaft, sehr selten gebraucht und eigentlich meistens spazieren gefahren. Grundsätzlich war es ein sehr unkompliziertes Rennrad, welches aber einen zu weichen Rahmen hatte. Bergab hat es mich immer wieder mit kleinen Richtungswechseln überrascht, welche ich so nicht beabsichtigt hatte. Nach 5.004 km habe ich es einem Studenten verkauft. |
In Internetforen wurde ich auf Versandräder aufmerksam gemacht. Dem günstigeren Preis steht aber das Fehlen einer Reparaturwerkstätte gegenüber (also lernen, selber etwas zu schrauben und das ist gar nicht so schwierig und kann auch lustig sein, wenn es funktioniert).
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Es war einen Versuch wert und so
kaufte ich ein schwarzes Red Bull Pro SL 3000
compact aufgewertet mit einem Dura ace Schaltwerk. |
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Nach etwa 4.000 km plagten mich aber heftige Schmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich. Der Rahmen wurde damals nach einer genauen Messung meiner Körpermaße und anhand der im Internet veröffentlichten Tabellen in Größe 53 bestellt. Tatsächlich wäre ein 55er Rahmen der Richtige gewesen, da das Verhältnis meiner Arm- und Beinlängen im Vergleich zu den Massen meiner Mitmenschen nicht gleich war. Eine Investition in eine noch genauere Körpervermessung war die Folge. Das Rad wurde etwas umgebaut (längerer Vorbau usw.) und nach kurzer Zeit waren die Schmerzen (auch unter wertvoller Hilfe von Grasl Manfred (Physiotherapeut) und Lidauer Thomas (Masseur) - Praxis Therafit, Ried i.I., = sehr zu empfehlen!) weg. Bis dahin bin ich 54er oder 55er Rahmen gefahren. Eine wichtige Erfahrung war, dass dieser eine Zentimeter doch soviel ausmachen kann. |
Ein Kompromiss ist nicht so meine Sache. Also wurde das Rad über ebay verkauft und ein neues Rennrad bei Rose bestellt. Die Frage, welche mich einige Zeit beschäftigte war: Carbon oder wieder Aluminium. Carbon reizte mich sehr, aber letztlich blieb ich beim Aluminiumrahmen und im Dezember 2007 wurde das Red Bull Pro SL 3000 compact mit der neuen Shimano Ultegra SL geliefert. Wieder in schwarz aber mit rotem Lenkerband und rot durchsetztem fizik arione Sattel. Dazu kamen noch Mavics Ksyrium SL (Modelljahr 2008). Dieses Rad ist mit Abstand das beste, welches ich bis dahin jemals gefahren bin.
Im September 2008 wurde etwas spontan ein Mountainbike gekauft. Ein Corratec x-vert 3.0 mit der neuen Shimano SLX. Dazu ein Garmin Legend GPS und damit wurde etwas Abwechslung geschaffen. Jeweils eine GPS-fähige Karte vom Kompass-Verlag und neue Trainingsgebiete auf Asphalt- und Schotterstraßen haben sich ergeben. Dieses MTB wurde dann im Winter 2009 verkauft.
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Das Mountainbiken entsprach den
Erwartungen, aber mir fehlte die Geschwindigkeit beim Fahren. Auf salznassen
oder gekiesten Straßen mit dem Rennrad zu fahren war mir zu schade bzw. wegen
der dadurch bedingten Defektanfälligkeit zu riskant. Es wurde daher ein
Crossbike Red bull X-Lite 3000 SL angekauft.
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November 2009: Irgendwann mache ich eine Alpenüberquerung - seit zwei Jahren möchte ich das schon machen. Ob mit dem Rennrad oder dem Mountainbike weiß ich heute noch nicht. Auch nicht, ob selbst organisiert, mit einem Veranstalter oder - das reizt mich genauso wie es mich "ängstigt" - mit der Tour- oder Bike-Transalp mitzufahren. Etwas schnell entschlossen, habe ich mir dann heute ein Mtb-Fullsuspension Canyon Nerve XC 8.0 bestellt. Dieses MTB ist sehr gut ausgestattet und montiert. Außer die Bremsbeläge und die Reifen/Schläuche zu wechseln bzw. die Kette zu ölen waren bisher keine Einstellungs- oder Wartungsarbeiten zu machen
November 2010: Es wurde von Rose ein neues Red bull Pro SL 3000 (Ultegra-compact-Ausstattung) in schwarzem Lack gekauft. Das "alte" Rose wurde in den Nachbarort verkauft. Felgen waren Shimano WH-7850 C-24-CL eigens eingespeicht mit einem Powertap-Leistungsmeßsystem (durch Karbo Cycling). 14 Tage vor meiner ersten Teilnahme am Ötztaler Radmarathon am 29. 8. 2011 wurde ich damit von einem anderen Verkehrsteilnehmer, welcher mir dem Vorrang nahm, umgefahren. Ich landete mit der Stirn auf dem Asphalt und dass ich einen Helm trug, verhütete viel schlimmeres. Das Rad war dann ein Totalschaden und ich auch ziemlich lädiert. Mit dem Ötztaler war es dann nichts mehr 2011.
September 2011: Durch die Firma Ginzinger, Ried i.I., wurde ein Simplon Pavo Ultegra compact angekauft. Das Fahrrad ist ziemlich leicht und fährt sich ganz toll - ein Traum! Ich hoffe, es bleibt mir länger erhalten.